Portfolio

TEKIATSU – DIE ANGEMESSENE BERÜHRUNG

„Die Dinge, die in unserem Leben am meisten zählen, sind die Momente, in denen wir einander berühren, während wir auf äußerst achtsame oder mitfühlende Art da sind.“ (Jack Kornfield)

Meridiane oder die Fünf-Elemente-Lehre bieten dir Wege an, um mit dem Qi deiner Klientinnen und Klienten in Kontakt zu kommen
Letztlich entscheidet jedoch die Berührungsqualität über den Effekt deiner Shiatsu-Behandlung: Verfeinere deshalb deine Fähigkeit, einen Menschen so zu berühren, wie es für diesen im jeweiligen Moment am besten passt.

  • Aus dem Kursinhalt:
    – Sesshin (Sammlung des „Herz-Geistes“)
    – Syoshindan (Einheit von Diagnose und Therapie)
    – Kontakt und Resonanz
    – Übung, Meditation und Selbsterfahrung
    – praktisches Arbeiten

SHIATSU ALS RITUAL

„Rituale ordnen menschliches Leben mit dem Ziel, dessen Fluss zu fördern.“ (Stephan Ludwig)

Der Ritual-Charakter ist ein wesentliches Element von Shiatsu
Erhöhe die Wirkung deiner Shiatsu-Behandlung, indem du dir dessen bewusst bist und gezielt damit arbeitest.
– Rituale unterbrechen den Alltag,
– geben Halt und Sicherheit,
– helfen, auf das Wesentliche im jeweiligen Moment zu fokussieren,
– unterstützen Entwicklungs- und Veränderungsprozesse,
– verankern Neues im Leben.

  • Aus dem Kursinhalt:
    – äußere Form und innerer Raum von Ritualen
    – Separation (Trennung), Transition (Umwandlung) und Incorporation (Eingliederung)
    – Körperwahrnehmung und Empowerment (Selbstermächtigung)
    – Übung, Meditation und Selbsterfahrung
    – praktisches Arbeiten

SHIATSU UND SPIRITUALITÄT

Shiatsu unterstützt das Ankommen im Hier und Jetzt und schafft Zugang zu abgeschotteten Bereichen von Körper, Geist und Seele.

„Folge nicht den Fußspuren der Meister: Suche, was sie gesucht haben.“ (Bashô)
Mache aus deiner Shiatsu-Behandlung eine Begegnung, in der Menschen mit ihrer Kraft, ihrem Kern und ihrer Bestimmung in Kontakt kommen.

  • Aus dem Kursinhalt:
    – Spiritualität ist Wahrheit, die von innen kommt
    – von der Selbstentfremdung zum Selbstkontakt
    – Shiatsu als spirituelle Begegnung
    – Übung, Meditation und Selbsterfahrung
    – praktisches Arbeiten

ALLES WEH IST HEIMWEH

Im Mittelpunkt steht die Frage: Was bedeutet „in sich selber zu Hause zu sein“ für uns, für unsere Klienten und für unser Shiatsu?

„Heimweh ist die Sehnsucht, in sich selber zu Hause zu sein. Alle Heilung ist Heimkehr. Alles Weh ist Heimweh.“ (Dianne Connelly)
Shiatsu ist Reiseleitung und Wegbegleitung in ein Zuhause, das möglichst frei ist von Funktionieren-Müssen und Dissoziationen. Dieses Heim ist unsere individuelle, subjektive Welt, wie wir sie über unsere Sinnesorgane erfahren und wahrnehmen.

  • Aus dem Kursinhalt:
    – Hintergrundwissen
    – Selbstentfremdung und Selbstkontakt
    – Demoralisierung und erlernte Hilflosigkeit
    – Übung, Meditation und Selbsterfahrung
    – praktisches Arbeiten

SHIATSU BEI TRAUMAFOLGEN

„Wir meinen, dass eine achtsame Arbeit mit dem Körper, bei der es vor allem ums Spüren geht, die beste Form der Körperarbeit mit und für traumatisierte Menschen darstellt. Traumatisierte sollten auch die Möglichkeit haben zu erfahren, dass ihr Körper trotz aller schrecklichen Erfahrungen ein Ort der Freude ist und voller Energie.“ (Luise Reddemann: Imagination als heilsame Kraft)

Der Körper erinnert sich
Traumafolgen spielen in der Shiatsu-Praxis eine große Rolle. In einer traumatischen Situation sind Verteidigung oder Flucht (Fight or Flight) nicht möglich. Die dafür bereitgestellte Energie erstarrt im Körper, als wäre sie eingefroren (Freeze Response). Das traumatische Geschehen kann in einer einmaligen existenziellen Bedrohung liegen oder auf andauernden belastenden Umständen (zum Beispiel innerhalb der Familie) beruhen – die Auswirkungen sind die gleichen.

  • Aus dem Kursinhalt:
    – Körpergedächtnis und somatische Marker
    – Fight-or-Flight und Freeze-Response
    – Trauma
    – Der chronische Schockzustand
    – Praktisches Arbeiten
    – Tipps für die Praxis

MU-SHIN IM SHIATSU

Wir üben uns darin, erlerntes Wissen hinter uns zu lassen, „leer“ zu werden und gehen der Frage nach: „Was fühlst du, jetzt in diesem Moment?“ Damit einhergehend entfaltet sich unsere Intuition und wir sammeln Kraft für den eigenen Weg.

Mu-Shin heißt „leerer Geist“ oder „Ich-Losigkeit“
Lerne die Fähigkeit zu entwickeln, deinen Gedanken weniger Bedeutung beizumessen und sie vorbeiziehen zu lassen, ohne an ihnen festzuhalten. So wird dein Geist frei für das bewusste Erleben des gegenwärtigen Moments – eine wesentliche Voraussetzung, um dein Gegenüber durch Shiatsu beim Ankommen im Hier und Jetzt zu unterstützen.

  • Aus dem Kursinhalt:
    – Hintergrundwissen
    – Übung, Meditation und Selbsterfahrung
    – Praktisches Arbeiten

KARUṆĀ IM SHIATSU

„Die Benutzung von Lebens-Mitgefühl und die Aktivierung der Lebenskraft, die eine Person ursprünglich besitzt, führen zur Heilung.“ (Akinobu Kishi)

Karuṇā bedeutet Anteilnahme und Mitgefühl
Die Fähigkeit, sich auf sein Gegenüber einzulassen, ist wesentlich für Shiatsu. Durch einen liebe- und respektvollen Umgang – auch mit uns selbst – können wir an Freude und Leid anderer teilhaben, ohne die eigene Balance zu verlieren.

  • Aus dem Kursinhalt:
    – Übung, Meditation und Selbsterfahrung
    – Die vier Brahmavihāras (Tugenden, die in der buddhistischen Ethik das zwischenmenschliche Verhalten regeln)
    – Selbstermächtigung (Empowerment)
    – Praktisches Arbeiten

SHIATSU FÜR MENSCHEN MIT KREBS

Ich durfte bereits mehrere hundert Mal Menschen mit den verschiedensten Formen von Krebs in meiner Praxis behandeln.

Shiatsu kann die Lebensqualität von Menschen mit Krebs spürbar verbessern
Die sinnvolle Anwendung reicht von prä- und postoperativen Behandlungen über die Begleitung während der Chemo-, Hormon- oder Strahlentherapie bis zur Nachsorge bei überstandener Krankheit.

  • Aus dem Kursinhalt:
    – Entstehung, Verlauf, Behandlungsmöglichkeiten und Nebenerscheinungen von Krebs
    – Für die Behandlung von Menschen mit Krebs besonders geeignete Shiatsu-Techniken
    – Praktisches Arbeiten
    – Tipps für die Praxis